Besuch Christian Cordt in Kolumbien

Tobi, Maria Elena, Erika, Alveiro, Martha Maria, Christian und Diana
Tobi, Maria Elena, Erika, Alveiro, Martha Maria, Christian und Diana

Und wieder einmal durften wir einen Freund in unserem kleinen Häuschen beherbergen. Nach der Convencción in Cali fuhren wir mit Christian zurück nach Quindío. Grund seines Besuches war es die Arbeit des ACJ`s Quindíos kennen zu lernen und eine beratende Funktion für ein geplantes Projekt mit Jugendlichen in Quindío einzunehmen. Christian war Gesandter des CJD´s (christliches Jugenddorfes Deutschland) um einzuschätzen was vorhanden ist und welche Möglichkeiten vor Ort bestehen. Vor knapp 1 ½ Jahren waren schon einmal 3 Vertreter des CJD`s in Quindío anwesend, um sich ein Bild zu machen. Ebenso konnten einige Kolumbianer die Arbeit in Deutschland besuchen, um eine Idee zu bekommen, welche Arbeit der CJD in Deutschland macht.

In Quindío gibt es viele Menschen mit Behinderung, aber wenig Schul- und noch schlechtere Arbeitsperspektiven für diese Personen. Seit 2009 gibt es schon ein Projekt im ACJ Quindío, das durch den deutschen CVJM finanziert wird und mit dieser Bevölkerungsgruppe arbeitet.

mit Christian in Salento
mit Christian in Salento

Diese Arbeit ist wichtig, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weil es viel mehr Menschen gibt, die diese Möglichkeiten benötigen. Daher weil es so viele Personen gibt, arbeitet der ACJ dafür, eine Art „CJD“ zu haben, der verschiedene benachteiligte Jugendlichen mit (Jugendangeboten, Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung, Berufsorientierung, etc.) helfen könnte. Es wird ein langer Weg sein, dies realisieren zu können, aber wenn viele Parteien ihren Teil dazu beitragen, kann es Realität werden. So konnte Christian mit unseren Verantwortlichen wichtige Treffen (Landesregierung, Stadtverwaltung, nationale Ausbildungsinstitut (SENA), Behindertenschule) wahrnehmen. Viele der Verantwortlichen waren sehr offen und bereit, sich für diesen Traum einzusetzen. Es wurde vereinbart, dass sich Vertreter, der oben genannten Institute und Behörden zu einen runden Tisch einfinden, um weiter an dem Projekt zu arbeiten. So können wir gespannt sein, wie sich alles einwickelt und durch dieses Treffen mit Christian, gab es eine offene Tür, wo der ACJ ein Projekt (Arbeit mit Jugendlichen, die mit Drogen, Gewalt und sozialen Problemen zu kämpfen haben), an die Landesregierung einreichen konnte.

Für uns persönlich war es sehr schön Christian wieder zu sehen. Wir kennen ihn und seine Familie aus unseren Peruaufenthalt in Arequipa, als wir dort waren um ein neues Visum zu beantragen.