Besuch CJD Deutschland

der Besuch im ACJ Armenia
der Besuch im ACJ Armenia

Die letzte Woche stand ganz im Vorzeichen des Besuches einer Gruppe des CJD Deutschlands (Christliches Jugenddorf Deutschland). So wurden die Tage genutzt, um sich mit allen Freiwilligen auf den Besuch vorzubereiten. Alte Stelzen wurden repariert und Neue dazu gebaut. Teile der Hausfassade bekamen neue Farbe und man hat überlegt, was man alles von der Arbeit zeigen möchte. Die Gruppen haben sich getroffen und jeder hat seinen Teil ausgearbeitet. Es wurden Musikstücke geprobt, ein Theaterstück einstudiert und wichtige Termine mit Behörden ausgemacht. So waren alle aufgeregt und haben sich auf den Besuch gefreut.

in Circasia - alle warten auf den Besuch
in Circasia - alle warten auf den Besuch

Am Freitagabend war es dann soweit Nelson (Regionalkoordinator), Alveiro(kolumbianischer Generalsekretär), Daniel Boteros Vater (wohnt normalerweise in Deutschland) und wir haben uns auf den Weg zum Flughafen gemacht, um die vierköpfige Delegation aus Deutschland zu begrüßen. Mit dabei war Andreas Dierssen, Leiter des Religionspädagogischen Bereichs des CJD, Thomas Kerksiek, der Studienleiter des eigenen Ausbildungsinstituts, Günther Schulz, Leiter dreier CJD Zentren und Daniel Botero, der Referent des CVJM Nationalverbandes für den südamerikanischen Arbeitsbereich. Nach der Begrüßung ging es dann für die Gruppe erst mal zu ihrem Hotel. Am nächsten Tag hieß es volles Programm für die Delegation. Um acht Uhr morgens gab es das erste Treffen im Gebäude der Regionalregierung mit den Sekretär des Sozialministers, der Universität, und anderen sozialen Einrichtungen der Region. So ein ausländischer Besuch ist immer eine große Chance für den ACJ/CVJM um Treffen mit der Regierung und anderen Institutionen zu arrangieren. Dies stärkt die zukünftige Arbeit und fördert zukünftige Prozesse.

die Begrüßung in Circasia
die Begrüßung in Circasia

Gesprächsinhalt war das im Jahr 2009 gestartete Ausbildungsprojekt für Jugendliche und Menschen mit Behinderung, das Ihnen Ausbildung und Beschäftigungsprozesse bietet. So wurden verschiedene Gruppen in den Bereichen Theater, Musik, Stelzen und Artistik ausgebildet. Diese werden sozial und fachlich unterstützt, dass sie durch ihre Ausbildung Auftritte durchführen und somit Geld verdienen können. Dies dient zum Einen den Jugendlichen und ebenso der finanziellen Unterstützung der lokalen CVJM-Arbeit. Ebenso wurde in Zusammenarbeit mit einer anderen sozialen Einrichtung, eine Gruppe von verhaltensauffälligen Jugendlichen im sozialen Bereich begleitet, um diese in den Arbeitsprozess wieder einzugliedern. So gibt es gute erste Ergebnisse und Gruppen in diesem Prozess und dies gilt nun zu stärken und zu verbessern. So ist es der Traum ein Projekt zu entwickeln, was Jugendliche und behinderte Menschen in die finanzielle Unabhängigkeit führt. Was sich schon in den ersten Treffen gezeigt hat ist, dass es viele verschiedene Parteien braucht um diese Aufgabe umzusetzen. Die Politik, die verschiedenen Institutionen mit ihren speziellen Gaben und ein gemeinsames Zusammenarbeiten. Jeder muss seine Stärken einbringen, um schlussendlich den Menschen damit zu dienen. So wie bei dem Gleichnis von Jesus vom Leib Jesu Christi. Wenn jeder seine Gaben, die er von Gott bekommen hat zum Wohl der Menschen einsetzt, so kann etwas Gutes daraus wachsen. Dies hoffen und wünschen wir uns für dieses Projekt, dass es zum Wohl und Erbauung der Menschen dient.

Nach diesen ganzen Treffen durfte die Delegation sehen und erleben, was im ACJ/CVJM alles gemacht wird. In Circasia warteten bereits alle Freiwilligen auf ihren Auftritt. Es gab ein Theaterstück zum Thema Drogen und viel Stelzenartistik. Es wurde Feuer gespuckt, getanzt und Akrobatik vorgeführt. Danach gab es Musikbeiträge und die Gruppe Re-Evolution hat zum Thema geistliche Leiterschaft einen Programmpunkt gestaltet. Am Ende wurde zusammen gebetet und es gab noch eine Austauschrunde mit den Jugendlichen des ACJ.

Am Sonntag ging es zum Abschluss nach einem letzten internen Treffen nach Salento, um die Gegend zu erkunden. Wir sind dankbar, dass wir diesen Tag noch mit der Gruppe erleben durften und haben die Zeit genossen, da wir außer Thomas schon alle in Hong Kong kennen lernen durften. Am Ende sind wir noch mit zum Flughafen gefahren, wo als Überraschung 6 Leute vom ACJ/CVJM die Gruppe verabschiedet haben. So haben wir wieder einmal erlebt, dass der CVJM eine große Familie ist, die sich in Christus verbunden wissen darf.